Die Sippenfahrt der Adler führte uns dieses Jahr an die Norseeküste, wo wir am Freitagabend nach 3,5 Stunden Fahrt im Stammesbus ankamen. Nun noch schnell mit dem örtlichen Bus vom Auto wegfahren und unsere Wanderung kann beginnen!

Unsere Wanderung beginnt also an der Bushaltestelle in Marienhafe. Von wo aus wir zielstrebig die Toiletten bei Edeka ansteuern. Nach einem verlorenen Toilettenschlüssel und der Kontrolle, ob der Sippenführer die Kinder zählt beim Weiterwandern… beginnen wir guter Dinge die ersten paar Kilometer und halten unterwegs nach einem Schlafplatz Ausschau.

Anders als letztes Jahr finden „unsere Helden“ dieses Mal in Andreas Tammen einen Bauern mit Platz in der Scheune und einem Herz für Pfadfinder. Nach einer erholsamen Nachtruhe bekommen wir Kakao mit Milch frisch von der Kuh (übrigens extrem lecker!)von der Frau des Bauern ausgegeben und kaufen uns ein Packet Bio-eier fürs Frühstück am Sonntag.

Nach Kakao und Nutellabroten frisch gestärkt wandern wir also weiter Richtung Norden(sowohl Stadt als auch Himmelsrichtung… verwirrend  ich weiß). Voller Elan und in unvorhersehbarem Tempo wandern wir und kommen mittags am Auto an(geplant war abends oder Sonntagmorgen). Spontan umdisponiert fahren wir zuerst Öl für den Motor kaufen und dann Essen für uns. Da wir nun schon im Auto sind fahren wir direkt weiter zur Seehundstation und machen auf dem Parklatz erstmal Mittagspause.

Der Weg vom Parkplatz zur Seehundstation führt uns an einem großen Spielplatz vorbei, wo sich „unsere Helden“ nahtlos zwischen die anderen 6-jährigen mischen und sich gegenseitig mit Wasser, Sand und Kieseln bewerfen. Nach ausgiebigem „Spielen“ erreichen wir die Seehundstation genau rechtzeitig zur Nachmittagsfütterung.

Im Anschluss gehen wir noch an den Strand bzw. aufs Watt zumindest den ersten Meter…

Nachdem eine Passanten Gruppe rief: „Detlef Bierpause!“ machen wir uns auf den Weg zurück zum Auto und auf die Suche nach einem Schlafplatz. An einer Schutzhütte an der wir vormittags schon

vorbeigewandert sind angekommen warten wir den Regenschauer im Auto ab und beginnen danach das Abendessen zu kochen. „Unsere Helden“ hatten diesmal die glorreiche Idee TK-Minischnitzel zu braten… nach über 2 Stunden Essens Zubereitung waren wir dann auch soweit, diese essen zu können.

Satt und glücklich wurden nun Schlafquartiere errichtet, Wasser geholt und ausgiebig Karten gespielt.

Sonntagmorgen… nach einer durchwachsenen Nachtruhe mit mehr oder weniger Schlaf je nach individueller Schlafposition erwartet uns ein hervorragendes Frühstück mit heißem Kakao und Rührei mit den Bioeiern vom Bauern.

Nachdem wir also in aller Ruhe gefrühstückt haben und unsere Sachen zurück in den Bus geräumt sind, fahren wir guter Dinge zu unserer letzten geplanten Station dem „ewigen Meer“.

 

Das ist der größte Hochmoorsee Deutschlands und ein schönes Ausflugsziel bei Aurich.

Auf halbem Weg auf dem Bohlenweg am See und durchs Moor beginnt es zu regnen. Zum Glück schaffen wir es zurück zum Auto, bevor es richtig losgeht. Nun da niemand Lust hat im strömenden Regen durch Wilhelmshaven zu laufen, machen wir uns etwas früher als geplant auf den Heimweg und sind trotz Pitstop beim goldenem M nach knapp 3 Stunden zurück in Celle.

Alles in allem also eine gelungene und lustige Fahrt mit vielen Highlights und trotz etwas Regen guter Stimmung und der Erkenntnis, dass beim Spielen das Alter keine Rolle spielt.

Gut Pfad & Seid Wach

Eike

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